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Gesunde Unternehmen durch "gesunde" Leistungen

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Wenn man das Thema Leistung historisch betrachtet und erfolgreiche Unternehmen damit in Zusammenhang bringt, wurde umgangssprachlich oft von „gesunden“ Unternehmen gesprochen. Diese galten als kapitalstark, produktiv und wettbewerbsfähig. Erzielt wurden diese Attribute, indem der/die Mitarbeiter/in eher nüchtern als Produktivitätsfaktor gesehen wurde. Wenige sagten (der/die Chefs) was zu tun ist, viele setzten dies mehr oder weniger gut (produktiv) um. In der Arbeitswelt gab und gibt es natürlich viele Mischformen der Unternehmensführung, es ist aber nach wie vor oft Usus, MitarbeiterInnen als Objekte zu sehen und auch zu nutzen.

 

Aus heutiger Sicht werden solche Unternehmen jedoch eher als leistungsstark oder produktiv bezeichnet. Den Begriff „gesund“ sehen wir heute anders. Geblieben ist natürlich die Notwendigkeit, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Jedoch braucht es aufgrund der Zunahme der Komplexität und Geschwindigkeit in praktischen allen Bereichen des Lebens und der Individualisierung des Menschen eine umfassendere Sichtweise.

 

Daher möchten wir hier den Begriff „gesunde Leistungen“ einführen. „Gesunde Leistungen“ meint, es braucht kompetente und engagierte MitarbeiterInnen und darüber hinaus eine dafür geeignete Führung. Der/die Mitarbeiter/in ist als ganzheitliches Subjekt zu begreifen. 

Gesunde Leistung lässt sich auch durch folgende Formel darstellen:

Leistung = Kompetenz x Engagement + Führung

Anders ausgedrückt: Das Können und Wollen des Einzelnen, in Verbindung mit einer ziel- und mitarbeiterorientierten Führung ergibt das gesamte Leistungsvermögen einer Organisation. 

 

Es gilt daher eine Geschäftspolitik zu entwickeln, die einerseits die psychische und physische Verfassung der Beschäftigten berücksichtigt und andererseits die organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zum Ziel hat, um gesunde Leistungen zu erzielen und damit nachhaltig erfolgreich zu bleiben.

 


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