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Funktioniert die Zusammenarbeit in der Geschäftsführung?

Geschäftsführung , Zusammenarbeit, Unternehmensführung, Doppelspitze

Bitte stellen Sie sich folgende Situation vor bzw. folgen Sie diesem Vorschlag:

Sie liegen am Sonntagnachmittag entspannt im Garten und Sie können dadurch ihren Gedanken freien Lauf lassen. Dabei sollten Sie unter anderem auch an die Zusammenarbeit mit Ihrem Kollegen / ihrer Kollegin denken und darauf achten, welche Gefühle Sie damit verbinden bzw. verspüren. Wenn Sie mit der Zusammenarbeit zufrieden sind, sollten Sie das zu schätzen wissen, da dies keine Selbstverständlichkeit darstellt. Sie sollten aber auch hinterfragen, ob die Zusammenarbeit nur aufgrund eines gesteigerten Harmoniebedürfnisses funktioniert. Das bedeutet, das Miteinander gelingt nur, weil Auseinandersetzungen verhindert werden, um die Gefühle der Anderen nicht zu verletzen. Dadurch können Managementpotentiale ungenützt bleiben.

Wenn Sie Handlungsbedarf sehen, dann empfehlen wir Ihnen weiterzulesen….

Eine gut funktionierende Geschäftsführung ist auf der einen Seite die Voraussetzung für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens, aber auf der anderen Seite für die soziale und körperliche „Gesundheit“ der Personen in der Geschäftsführung sehr wesentlich. Wir haben den Begriff „funktionieren“ in der Überschrift deshalb gewählt, da die Funktion Geschäftsführung per se die Verantwortungen und die damit verbundenen Aufgaben festlegt und regelt. Genau hier liegt jedoch oft das Problem. Es gibt häufig keine ausreichenden schriftlichen Regelungen und falls doch, liegen diese anstatt praxisbezogen nur theoretisch vor. Darüber hinaus findet die Abstimmungsarbeit (Information und Kommunikation) meist nicht im erforderlichen Umfang statt. Es gibt natürlich noch weitere Gründe, warum die Zusammenarbeit nicht gelingen kann, jedoch liegt der Fokus in diesem Beitrag darin, wie mit diesem Problem am besten umgegangen werden kann.

 

Wenn Sie Verbesserungspotential sehen, versuchen Sie möglichst konkrete Situationen und Anlässe zu identifizieren, in denen aus Ihrer Sicht Störfaktoren in der Zusammenarbeit auftreten. Überlegen Sie sich auch, wie lange die Zusammenarbeit nicht einwandfrei funktioniert. Eine nachhaltige Verbesserung der Zusammenarbeit ist meist „aufwändig“, erfordert die Bereitschaft aller Beteiligten sich einzulassen und braucht Mut. Die Dauer dieses Prozesses hängt sehr stark auch mit der Zeitspanne der unbefriedigenden Zusammenarbeit zusammen.

Beschäftigen sie sich mit folgenden Fragen?

  • Glauben Sie daran, dass sich wirklich was zum Positiven ändern lässt?
  • Zahlt sich der Aufwand aus?
  • Wann ist für Sie der richtige Zeitpunkt, die Themen anzusprechen?

In der weiteren Folge ist es wichtig, sich von den Fragestellungen und den Überlegungen einige Zeit zu distanzieren. Wenn Sie die Bereitschaft aufbringen, eine Verbesserung der Zusammenarbeit anzustreben, dann finden Sie hier einige Tipps zur weiteren Vorgehensweise (Download „Konfliktbearbeitung“-siehe Ende des Blogs).

 

 

Keine Möglichkeit einer nachhaltigen Verbesserung?

Wenn Sie keine Möglichkeiten einer Nachhaltigen Verbesserung der Zusammenarbeit sehen, suchen Sie sich einen anderen Job. Falls Sie die Kraft und Macht haben versuchen Sie den/die „schwierige(n) Kollegen(in) los zu werden. Abgesehen davon, dass Sie für eine funktionierende Geschäftsführung mitverantwortlich sind, geht es auch um Ihre „Gesundheit“.

Wenn Sie demnächst bzw. in den nächsten zehn Jahren die Pension antreten werden, empfehlen wir Ihnen die nachfolgende Studie (Download ABI+ - siehe Ende des Blog).

Bedenken Sie abschließend aber auch, dass es in erster Linie eine Arbeitsbeziehung ist und sowohl Sie wie auch ihr Kollege / ihre Kollegin Stärken sowie auch Schwächen haben (die immer subjektiv wahrgenommen werden). Stellen Sie sich deshalb folgende Frage: Kann ich in diesem Zusammenhang „das Glas als halb voll sehen, oder sehe ich es halb leer?“

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Konfliktbearbeitung
Konfliktbearbeitung_Homepage.pdf
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Arbeitsbewältigungsindex ABI+
ABI+_Homepage.pdf
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